Kulturhaus Plessa - Wieder ein Stück geschaftt!

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Eingangsportal hat neue Fenster / Das Dach und die Fenster im Saal bleiben große Herausforderung

kulturhaus plessa sanierung portalfensterPLESSA   Nach wie vor kann das Kulturhaus in Plessa nur in kleinen Schritten saniert werden. Doch der Kulturverein gibt nicht auf und verbucht einen neuerlichen Erfolg. Jetzt sind die Foyer-Fenster ersetzt worden.

Es ist nur einer von vielen kleinen notwendigen Schritten, doch für den Plessaer Kulturverein ist dieser Schritt eine wichtige, symbolische Etappe auf dem Weg zu einem sanierten Kulturhaus. Auf der Nordseite des Eingangsportals wurden die für die Energieeinsparung so wichtigen neuen Fenster eingebaut.

Zimmerermeister Lars Schwerig aus Breitenau hat die nach Auflagen des Denkmalschutzes aus Holz gefertigten Fenster in seiner Werkstatt aus ausgesucht gewachsenem Kiefernholz gebaut und in einer Beschichtungsanlage weiß lackiert. Etwa 23 000 Euro werden für die Fenster, zwei Türen und mehrere Bestandssicherungsarbeiten an der Fassade aus Mitteln der Stiftung Denkmalschutz, der Wüstenrot-Stiftung, des Landkreises Elbe-Elster und aus Eigenanteilen des Kulturvereins in den nächsten Wochen ausgegeben.

Die alten, nun ausgebauten und vollkommen verbrauchten Fenster, stammen noch aus dem Jahre 1960. Mindestens 25 Jahre sollen die neuen Fenster ihre Funktion in Sachen Witterungsschutz, Wärmedämmung und Optik erfüllen.

Die symbolische Einweihung der neuen Fensterfront soll am 25. April durch die Künstler Chris Doerk und Frank Schöbel vollzogen werden. Das Traumpaar der 60er Jahre der DDR kehrt ein letztes Mal mit seinen großen Hits und beliebten Duetten mit der "Hautnah"–Abschiedstournee zurück auf die Bühnen des Landes, um sich vom Publikum zu verabschieden. Die Tournee führt dieses Mal nicht durch die großen Musentempel, sondern durch die kleineren und intimeren Theater- und Konzertsäle. Eine ähnlich schöne symbolische Handlung gab es schon im Dezember 2013, als Startrompeter Ludwig Güttler zusammen mit Bürgermeister Gottfried Heinicke, Bauingenieur Lothar Thieme und Mädchen der Funkengarde die 25 Einzelfenster der Südfassade des Eingangsportals eingeweiht haben. Diese wurden ebenfalls durch die großzügige Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, mit Mitteln des Landkreises Elbe-Elster und Eigenanteilen des Kulturvereins Plessa finanziert.

 

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