150 MusikerInnen spielen in Potsdam für die Sanierung des Kulturhauses Plessa

Erstmals und einmalig (fast) alle Künstler vom Benefizalbum auf einem Festival

Festival 13.09.15-2.Auflage ohne MedienMit dem Benefizalbum „Gundis Lieder – Gundis Themen“ wollten die Organisatoren ein Zeichen zu Ehren Gerhard Gundermanns setzen und in seinem Sinne gemeinnützige Initiative unterstützen.

Ideengeber ist das Kulturhaus Plessa als größtes Baudenkmal dieser Art in „Gundis Revier“. Den Abriss (zugunsten eines Supermarktes) konnten die Einwohner durch Instandbesetzung verhindern. Inzwischen betreiben sie es mit jährlich über 20.000 Besuchern und prominenter Unterstützung selbst und benötigen dringend Spenden für ein neues Dach. Dabei haben Axel Prahl, Andreas Dresen sowie Gundermanns Band die Seilschaft die Plessaer mit einer Künstlerpetition unterstützt.

STOPPOK, Konstantin Wecker, Die Seilschaft u.v.a. covern „Gundis Lieder“ und transportieren „Gundis Themen“ in eigenen Titeln. Der amerikanische Filmemacher Matt Sweetwood hat die Arbeiten begleitet und die Beteiligten interviewt. Entstanden ist dabei auch die  eindrucksvolle Dokumentation „Gundis Lieder, Gundis Themen – hinter den Kulissen“:

Die Nominierung für den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ sowie „CD des Monats“ April 2015 und „Persönliche Empfehlung“ des Monates Mai 2015 der „Liederbestenliste“ hat alle völlig überrascht. Alle Beteiligten freuen sich sehr über die große Wertschätzung für ihr Engagement und sind darüber sehr dankbar.

Mit ihrem ganztägigen Festival möchten die Organisatoren im 12.000m²-freiLand Potsdam am Sonntag, den 13.09.15, von 11 bis ca. 21 Uhr viele Menschen und Initiativen in Kontakt bringen und das Interesse füreinander wecken bzw. wachhalten. Ca. 150 Mitwirkende sorgen für eine große Vielfalt auf den Bühnen.

Erstmals und einmalig werden (fast) alle Künstler vom Album sowie viele Gäste an einem Tag live zu erleben sein. Die Dokumentarfilme „Gundi Gundermann“ und „Ende der Eisenzeit“ von Richard Engel werden ebenfalls gezeigt.

Die Organisatoren müssen zur Kostendeckung einen Vorverkaufspreis von 15,- EUR verlangen, der inkl. aller Steuern und Gebühren einen Endpreis von 20,- EUR pro Ticket hat. Der Kartenvorverkauf ist an allen in allen üblichen Vorverkaufsstellen möglich oder im Internet unter folgendem Link:   https://www.koka36.de/gundis+lieder+-+gundis+themen+-+das+festival_ticket_66205.html

Zur besseren Planung bitten die Organisatoren die Gäste möglichst um Erwerb der Karten im Vorverkauf. Das Ticket wird an der Tageskasse 25,- EUR kosten.

Abschließend ein Überblick zu den teilnehmenden Künstler*innen und ihren Schwerpunkten. Das zeitige Dabeisein und lange „Durchhalten“ lohnt sich!

11.00 Uhr – Ruben Wittchow + Band (PoesiePop)

Ruben Wittchow hat 2011 sein zweites Album „Bleib, wenn Du willst“ im Kulturhaus Plessa – einer der gemeinnützigen Einrichtungen von Gundis Lieder-Gundis Themen – eingespielt und kam damit erstmals mit dem Thema Tagebau und Hinterlassenschaften sowie der Herzlichkeit der Menschen in Gundis Lausitz in Verbindung. Ruben war Teilnehmer der Hoyschrecke – einem jährlich im November stattfindenden Liederfest in Hoyerswerda, das Gundi mit ins Leben gerufen hat.

-> www.rubenwittchow.de

11.30 Uhr – Tricky Riddle  (Blues-Pop-Rock aus Seattle/Potsdam)

Auf einer Wanderschaft durch mehrere europäische Länder schlug sich Frontmann Karl Thoralf Rittel als Straßenmusiker durch, schreibt auch Kinderlieder und versucht immer wieder bei Kindern und Jugendlichen den Funken für die Liebe zur Musik zu entfachen. Karl Thoralf war auch Teilnehmer der Hoyschrecke.

-> www.ktrittel.jimdo.com

12.00 Uhr – Johan Meijer & Mikhail Ivanov & Frank Viehweg & Kerstin Kaiser

                   (internationale Interpretationen von Gundi Texten)       

Der Niederländer Johan Meijer umspannt in seinen Liedern und seinem Wirken den gesamten europäischen Raum. Johan hat bereits zwei Alben mit Gundi Liedern auf niederländisch herausgegeben. Darüber hinaus singt er zum Festival Gundis Lieder auf italienisch und gemeinsam mit seinen Gästen Mikhail Ivanov sowie Frank Viehweg und Kerstin Kaiser.

-> www.nederossi.com/DE/index.htm

-> www.frankviehweg.de

12.40 Uhr – Rudy Band (AkustikPop aus Potsdam)

Jörg Zinke und Matthias Rohde wuchsen in Cottbus und Vetschau in Gundermanns Lausitzer Revier auf. Das Leben im Bergarbeiterzentrum hat ihre Kindheit geprägt.

Mit „Gundis Lieder – Gundis Lieder“ haben sich die Jungs erstmals mit dem Schaffen von Gerhard Gundermann auseinandergesetzt. Je tiefer sie und ihre Bandkollegen Thorsten und Andy eintauchten, umso mehr spürten sie, welch genialer Liedermacher mit Gerhard Gundermann in der Lausitz lebte.

-> www.rudyband.de

13.10 Uhr – Christian Haase & Band (Rock`n Roll - IndiePop und eine Prise Kitsch)

Christian Haase fand zum Liedermachen in der Jugendszene seiner Heimatstadt Leipzig. Nachdem ihn die Presse mit Gundermann verglich, begann er sich mit der Person und seinen Liedern zu beschäftigen. Eigene Konzerte mit Gundermann-Liedern inspirierten ihn auch bei den eigenen Texten ähnlich tiefgründig die Themen der Zeit zu benennen und „anzupacken“.

-> www.haase-band.de

13.40 Uhr – Duo Hand in Hand (Straßenswing - Barfußbossa - Firlefunk)

Beate Wein und Annett Lipske sind in musikalischen Elternhäusern in Gundermanns Bergbaurevier in der Lausitz aufgewachsen.

Seit 2003 machen Annett Lipske und Beate Wein mit ihrer Mischung aus Straßenswing, Barfußbossa und Firlefunk die Welt jeden Tag ein bisschen besser.  Die Hände und Füße der Musikerinnen wechseln sich auf Fender-Rhodes-Tasten und Schlagwerk ab - hinzu kommen zwei hinreißend miteinander schwingende Stimmen.

-> www.duohandinhand.de

14.10 Uhr – Steinland Piraten & Unbekannt Verzogen (Gundi-ReCover)

Das Duo STEINLANDPIRATEN ist ein ausgekoppeltes Projekt der Berliner Band UNBEKANNT VERZOGEN. Sie, Patti Heidrich, hat ihre Jugend bei Konzerten von Gerhard Gundermann verbracht. Er, Karsten Schützler, entdeckte Gundi, als er schon etwas länger erwachsen war. Die STEINLANDPIRATEN (www.steinlandpiraten.despielen Songs von Gundermann, weil sie Lust auf Leben, Lust auf die Suche nach dem richtigen Weg, Lust auf Gemein- und Leidenschaft, notfalls in den Nischen der Gesellschaft, versprühen.

-> www.steinlandpiraten.de

-> www.unbekannt-verzogen.net

14.50 Uhr – Leona Heine (Singer-/Songwriter-Rock-Pop)

Ihre noch junge Musikerinnen-Laufbahn hat Leona Heine bereits zu Konzerten in Kanada gastieren lassen. Schon frühzeitig beginnt sie eigene Songs zu komponieren und es folgen sehr viele mehr. Von sanfter bis rockiger Singer-/ Songwritermusik umfassen ihre Songs ein unglaublich vielfältiges Spektrum. 2010 und 2013 hat Leona den 1. Bundespreis bei „Jugend musiziert“ gewonnen.

-> www.leona-heine.de

15.20 Uhr – Krogmann (Deutscher PopRock)

KROGMANN - das sind lässige Texte zwischen Zuversicht und Sinnsuche. Melodien zwischen Weitermachen und Aufgeben - eingefasst in Deutschen Poprock.

Gerhard Gundermann, wer ist das? - fragten sich 2014 KROGMANN. nach einem Gespräch mit einem guten Freund über ostdeutsche Liedermacher. So beschäftigte sich die Band mit dessen Schaffen und fand einige Parallelen zum eigenen kreativen Dasein.

-> www.einfachkrogmann.de

15.50 Uhr – Carmen Orlet & Hugo Dietrich (Liedermacher*in aus Gundis Kreisen)

Was Brecht einst zu Eisler sagte, gilt auch für dieses Programm. Alt trifft auf Neu, Vertrautes auf Fremdes, Leichtsinn auf Tiefgang und Frau auf Mann ... Und Nordlicht auf Feuerstein.

Ingo „Hugo“ Dietrich ist Gundermann Wegbegleiter seit 1974 im Singeklub Hoyerswerda, der ab 1977 „Brigade Feuerstein“ hieß. Carmen Orlet hat ihre Wurzeln in der Schweriner Singebewegung, wo sie aufwuchs und als Pädagogin arbeitete. Bei mehreren Künstlerwerkstätten war sie mit Gerhard Gundermann im Gespräch, der sie dazu inspirierte in Texten das zu artikulieren, was sie bewegt.

-> www.carmen-orlet.de

16.20 Uhr – Tino Eisbrenner (Songpoet&Lyriker)

Tino Eisbrenners musikalische Wurzeln liegen in der deutschsprachigen New-Wave-Band Jessica. Von seinem mehr oder weniger „zugewiesenen“ Platz in der Unterhaltungskunst hat er sich seit den 1990er Jahren emanzipiert. Er widmet sich in einer großen musikalischen Vielfalt in bewegenden und anspruchsvollen Texten den gesellschaftspolitischen Aufgaben der Zeit. Dabei widmet er sich auch in Themenalben den Klassikern unter den politischen Künstlern wie Bertolt Brecht.

-> www.eisbrenner.de

17.00 Uhr – Philip Omlor (deutschsprachiger Liedermacher)

Die Gitarre geschultert, barfuß am Klavier, die Nasenflöte am Hosenträger baumelnd – so wirbelt Philip Omlor über die Bühne und nimmt sein Publikum mit auf eine rasante Reise von Nirgendwo nach Irgendwo, wo es nicht so sehr darauf ankommt „wo wir sind“ – denn „irgendwo wird schon Zuhause sein!“ Philip ist im „Ruhrpott“ aufgewachsen – dem Pendant zu Gundis Lausitzer Revier und war auch Teilnehmer der Hoyschrecke.

-> www.pomlor.de

17.30 Uhr – Die Seilschaft (Gundis alte Band)

2008, beim Konzert zum zehnten Todestag von Gerhard Gundermann, stand seine Band Die Seilschaft zum ersten Mal wieder gemeinsam auf einer Bühne. Die Reaktionen der Besucher waren so beeindruckend, dass sich alle Musiker einig waren – Die Seilschaft muss unbedingt weitermachen.

-> www.dieseilschaft.de/

18.30 Uhr – Hannes Kreuziger + Band (ArmaniModel)

Er nimmt das Publikum mit auf eine Reise zu sich selbst – sie erleben, worum es ihm geht: Wie wichtig es ist, auf die eigene innere Stimme zu hören, sein Bauchgefühl ernst zu nehmen. Durch seine positive Art zeigt er, dass der Blick nach innen nicht nur befreiend sein kann, sondern sogar Spaß macht. Und letztlich ein Blick nach vorn ist.

-> www.hanneskreuziger.de

19.00 Uhr – STOPPOK (FolkRockBluesLiedermacher)

Jenseits des Mainstreams und abgedroschener Stereotypen verfolgt der bissige Freidenker konsequent und unangepasst seinen Weg, ohne dabei aus den Augen zu verlieren, dass die Welt sich weiterdreht. Sich ändern heißt, sich treu zu bleiben, sich weiterzuentwickeln und über den eigenen Tellerrand zu schauen: "Wer im Kreis denkt, spart sich den Durchblick" (aus: Wie schnell ist nix passiert). In den Songs und in den Konzerten geht es dem ganz und gar nicht stillen Beobachter Träger des Deutschen Kleinkunstpreises 2015 um Haltung und Werte. Etwas, was unserer gleichgeschalteten, multimedialen Gesellschaft auf der Suche nach dem schnellen Erfolg großflächig abhanden gekommen ist.

-> www.stoppok.de

20.00 Uhr – Erich Fried Chor (Lieder von u.a. Brecht & Heine...Gundi )

Der Erich Fried Chor gründet sich 1999 im Rahmen einer Protestkampagne der Schüler*innen gegen die Schließung ihres gleichnamigen Gymnasiums. Chorleiter wird der enge Gundi-Vertraute Andreas „Bunki“ Bunckenburg. Inspiriert aus seiner Zeit bei „Brigade Feuerstein“ lässt er die „neue Generation“ klare politische Statements von Brecht, Heine, Gundermann u.a. mit Romantik und Weltmusik verbinden. Mit diesem quantitativ und qualitativ imposanten Musikerlebnis schließt sich der Abend würdevoll.

-> www.erich-fried-chor.de

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