Ab 19 Uhr war der Besucherandrang so groß, dass Gruppen auf die Gruselstrecke geschickt werden mussten. Der Schwarze Mann am Zaubervorhang hatte trotzdem für jeden einen Begrüßungsspruch parat. Sätze wie: "Das nächste Opfer bitte", "Wir brauchen frisches Blut" oder "Auf Nimmerwiedersehen", hörten die Besucher bei ihren ersten Schritten in die Dunkelheit.

KH Plessa HalloweenGruselabendPlessa 2Auf dem großen Parkplatz vom Radsportverein sammelten sich neben EE-Autos Fahrzeuge aus OSL, Cottbus, Dresden, Bautzen oder Freiberg. Weil einige der alten Hallen wegen Einsturzgefahr behördlich gesperrt waren, musste die Gruselstrecke außen herumgelegt werden. Dadurch war sie einige Hundert Meter länger und noch gruseliger, als in den Vorjahren. Etwa 80 Helfer vom Plessaer Karnevalverein, vom Airsoftverein und vom Jugendclub hatten sich als Erschrecker auf die Lauer gelegt. Fast jedes Kostüm und jede Bemalung war ein kleines, individuelles Kunstwerk. Nicht selten erschraken die Erschrecker über sich selber, als sie sich nach der Veranstaltung erstmals im Spiegel oder auf Fotos sahen. Bis fast 22 Uhr waren die letzten Besucher unterwegs. Für die Organisatoren hieß das dann noch aufräumen, weit über die Geisterstunde hinaus.