Kulturhaus Plessa als Vorreiter im globalen Wandel

Dass die innovative Konzeption des Kulturhauses Plessa zur Entwicklung eines Kultur-, Kommunikations- und Kompetenzzentrums für den ländlichen Raum im weltweiten strukturellen Wandel eine Vordenkerfunktion übernehmen kann, unterstrich am Dienstag Frau Prof. Dr. Simone Hain von der Technischen Universität Graz (Österreich) in Plessa.

Prof_Simone_Hain_Kulturhaus_PlessaFrau Professor Hain begleitet neben den Veränderungen in der Steiermark international Denkmalschutzprojekte, u.a. in Australien, Finnland, Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland.

Sie war Teilnehmerin der Konferenz „Lausitzer Denkmalpflege und Regionalentwicklungsansätze am Beispiel Kulturhaus Plessa“ im Kleinen Saal des Kulturhauses.

Diese Veranstaltung hatte der Kulturverein Plessa e.V. auf Anregung des Vorsitzenden des Kulturausschusses im Brandenburger Landtag, Jens Lipsdorf, organisiert. Der Einladung waren 50 Vertreter aus Wissenschaft, Denkmalpflege, Politik, Verwaltung, Kultur- und Kreativwirtschaft sowie regionalen Kulturvereinen gefolgt.

Die Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski, der stellvertretende Abteilungsleiter des Kulturministeriums Dr. Philipp Riecken, Vertreter des Landesamtes für Denkmalpflege und Mitglieder des Kulturausschusses im Landtag nutzten dabei auch die Gelegenheit, das Vorankommen der Instandsetzungsarbeiten am Kulturhaus und die dringend notwendigen Arbeiten an Dach und Fenstern beim Rundgang mit dem Verein und dem Ausschussvorsitzenden zu besichtigen.

In der anschließenden Diskussionsrunde betonten alle Beteiligten die besondere Bedeutung der ehrenamtlichen Denkmalschutzinitiative und des Kulturhauses Plessa. Hinsichtlich der Konzeption hoben die Teilnehmer den integrativen Gedanken vor: Acht Handlungsfelder der Regionalentwicklung können im Kulturhaus Plessa zusammengeführt werden. Außerdem soll mit weiteren Kultureinrichtungen der Region ein Mitarbeiterpool und ein Vermarktungsverbund aufgebaut werden, um die Qualität der Kulturveranstaltungen in der Region langfristig zu sichern.

Alle Seiten verabredeten eine konstruktive Zusammenarbeit auf dem weiteren Weg zur Sanierung des Kulturhauses Plessa und dem Aufbau einer Betriebsgesellschaft für das Haus.

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