Der beste Tanzboden, den man bekommen kann

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Erste große Ü30-Party der Niederlausitz im Kulturhaus Plessa

PLESSA  Das dürfte dem Plessaer Kulturverein gefallen haben! Das Haus war in der Nacht zum Sonntag ultimativer Anziehungspunkt für alle Junggebliebenen jenseits der 30.

2845367 3 ErsteKulturhausPlessa30Party ZAuf oberem und unterem Saal des Plessaer Kulturhauses hat zeitweise dichtes Gedränge geherrscht. Die Kulthits der 70er, 80er und 90er Jahre, Discofox, Schlager und Clubsounds wurden auf beiden Ebenen mit den aktuellen Hits aus heutiger Zeit gemischt. Aber auch auf die Feinheiten wurde vom Publikum geachtet.

"Die Musik oben ist besser als unten, weil unten kein Bass eingestellt ist", fachsimpelte Lars Jakob (37) aus Dresden oben auf dem großen Saal. Er musste es wissen, seit 1998 ist Lars aktiver Tanzsportler. Dabei ist er sogar schon Titelträger "Tanz-Stadtmeister Dresden" geworden. In Plessa war er gleich mit mehreren Damen angereist. Tanzpartnerinnen, versteht sich. "Schönes Parkett, der beste Tanzfußboden, den man bekommen kann", beschrieb Lars seinen ersten technischen Eindruck von dem Haus, in dem er zuvor noch nie war. "Sicher werden wir wieder her kommen. In Dresden gibt es nur noch wenige solche Veranstaltungen", war er sich sicher.

2845375 1 ErsteKulturhausPlessa30Party HAn den Autonummern vor dem Haus war es klar zu erkennen: Dresden war einer der Hauptherkunftsorte der Gäste zur ersten Ü30-Party seit langem in Plessa. Die Option, allen weither Angereisten freien Eintritt zu gewähren, habe sich bewährt, rechnete auch Veranstalter Thomas Wehle aus Frauenhain vor.

Mit seiner Veranstaltungsagentur "Muckefuck-Event-Service" organisiert Thomas Wehle Veranstaltungen im nördlichen Sachsen und im südlichen Brandenburg, unter anderem auch die Ü30-Party in Bad Liebenwerda. In Plessa war Thomas Wehle auf Initiative des Kulturvereins Plessa bereits vor zwei Jahren mit drei anderen Veranstaltungen präsent.

Wegen der großen Resonanz der Ü30-Party soll es voraussichtlich im neuen Jahr eine Neuauflage im Kulturhaus Plessa geben, war von Thomas Wehle zu erfahren.

Veit Rösler/vrs1

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