Alles daran setzen, solche Schätze zu bewahren

Wenn das Kulturhaus in Plessa Geschichten erzählen könnte, so hätte man einiges zu hören. Denn nicht nur die legendären Karnevalsverstaltungen brachten reichlich Leben auf die 180 Quadratmeter große Bühne und unterhielten bis zu 500 Gäste im großen Saal. Auch das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt und der Dresdner Trompetenvirtuose Ludwig Güttler mit seinem Ensemble überzeugten sich bereits von der hervorragenden Akustik.

kulturhaus-plessa-gabi-theissAm Dienstag lud der Kulturverein Plessa Vertreter der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Kulturpolitiker und Ehrenamtliche ein, das Denkmal kennenzulernen und über die Zukunft des Kulturhauses und ähnlicher Denkmäler zu diskutieren.

An der Konferenz „Lausitzer Denkmalpflege und Regionalentwicklungsansätze am Beispiel ‚Kulturhauses Plessa‘“ nahm auch Landtagsabgeordnete Gabriele Theiss teil. „Das Gebäude ist beeindruckend. Wir müssen alles daran setzen, solche Schätze zu bewahren und zu erneuern“, sagt die kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der SPD.

Derzeit wird das Gebäude aus Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert – vor allem das Dach muss dringend gesichert werden.

Das Kulturhaus Plessa wurde vor über 50 Jahren gebaut und galt als ambitioniertes kulturpolitisches Projekt. Der Kulturverein Plessa engagiert sich seit Jahren für die Erneuerung des altehrwürdigen Gebäudes. „Im Ergebnis soll das Haus als Kultur-, Kommunikations- und Kompetenzzentrum weiterentwickelt werden“, sagt er. Als länderübergreifendes Projekt sei es in das brandenburgische Konzept zur Regionalentwicklung der Lausitz eingebettet. „Plessa liegt im brandenburgisch-sächsischen Grenzgebiet. Es ist wichtig, dass die Länder zusammenarbeiten und gemeinsame Ziele verfolgen“, sagt Gabriele Theiss. Die länderübergreifende Lausitzentwicklung funktioniere am Beispiel Plessa vorbildlich.

(Text und Bild: www.gabi-theiss.de)

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