Rue Lascar plant Film in der Region

logo lausitzer rundschau gif vom 24.07.2012

International besetzte Band nimmt im Plessaer Kulturhaus ihre nächste CD auf


Plessa Der Potsdamer Ruben Wittchow und seine Band haben es vor einem Jahr vorgemacht. Jetzt soll Anfang September die zweite CD im Kulturhaus Plessa live eingespielt werden. Mit der international besetzten Band "Rue Lascar" ist darüber hinaus ein Roadmovie durch die Lausitz und vor allem das Elbe-Elster-Land geplant.

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Die Musiker von "Rue Lascar" wollen Anfang September im Kulturhaus Plessa ihre nächste CD aufnehmen. Foto: pr

 

 

 

 

 

 

 

Die Potsdamer Musik- und Veranstaltungsagentur "Showcase" von Jörg Zinke holt aufgrund der guten Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr auch "Rue Lascar" nach Plessa. Technik und Akustik des Kulturhauses haben überzeugt. So werden es der Franzose Matt DeHarp, der Russe Boris Kontorowski, der Amerikaner Lenjes Robinson, der Pole Vitek Niedziejko und der Deutsche Dietmar Roth Anfang September ordentlich swingen lassen. Die fünfköpfige Band, die sich vor vier Jahren in einer Kneipe im Berliner Osten zusammengetan hat, beschreibt ihre Musik als einen Mix aus Musette-Chansons, 20er-Jahre-Swing und Delta-Blues

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Bereits sicher ist, dass zur CD auch ein Musikvideo vom Einspiel der neuen Songs erscheinen wird. Darüber hinaus kurbeln die Organisatoren noch an der Entstehung eines Dokumentarfilmes im Stil eines Roadmovies, in dem die Band durch die Lausitz bis zu ihrem Aufnahmeort in Plessa begleitet werden soll. Auf diese Weise könnte ein Imagefilm entstehen, der die Region mal von einer ganz anderen Seite zeigt und dabei auch ein ganz neues Publikum anspricht, ist Pierre Wilhelm überzeugt. Der ehemalige Plessaer unterstützt den Kulturverein Plessa in seinen Bemühungen um den Erhalt des Kulturhauses und um die Etablierung des Standortes in der Region Lausitz.

Die Chancen, die notwendigen Gelder für den Roadmovie-Dreh zusammenzubekommen, stehen laut Jörg Zinke ganz gut. "Ich bin da zuversichtlich", sagt er nach den bisher geführten Gesprächen. Als Partner für den Film wurde das Team der MEHdoc Film und Videoproduktion mit ins Boot geholt, die der freiberufliche Filmemacher Stefan Mehlhorn 2011 gemeinsam mit acht weiteren Kollegen aus ganz Deutschland gegründet hat.

In der vergangenen Woche wurden verschiedene mögliche Drehorte angeschaut. Lübben im Spreewald gehört ebenso dazu wie das Besucherbergwerk F 60 in Lichterfeld. Neben der riesigen Förderbrücke hat es den Filmemachern auch der Rothsteiner Felsen angetan. Der Miniaturenpark in Elsterwerda sei ebenso im Gespräch wie das Atelier des aus Armenien stammenden Malers Ararat Haydeyan auf Gut Saathain, sagt Zinke. Außerdem sei eine Zusammenarbeit mit Elsterschloss-Gymnasiasten und der Bläserklasse der Grundschule Plessa geplant.

Wichtig ist den Produzenten des Roadmovies die Interaktion zwischen den internationalen Künstlern und den Menschen in der Region. Bei ihrer Stippvisite in Lausitz und Elbe-Elster-Land wird die Band verschiedene Menschen und damit die Vielfalt im Süden Brandenburgs kennenlernen und auf ihre Art weitergeben. Der Dreh und die Aufnahmen zur CD sind für die erste Septemberwoche geplant.

Antje Posern

Musiker werben für die Region

Eine Band reist durch Lausitz und Elbe-Elster-Kreis und macht damit Werbung für die Region. Die Idee ist klasse! Als Ergebnis stelle ich mir ein cooles Roadmovie vor, in dem Musiker jungen und jung gebliebenen Leuten das Land zeigen.

Die Produzenten dürften ein ganz anderes Klientel ansprechen, als Imagefilme bei diversen Messen. Und Werbung kann unsere Region gut vertragen. Hier lässt es sich leben. Von hier muss man nicht wegziehen. Das ist auch ein Anliegen, das dem Kulturverein Plessa mit seinem Engagement für das Kulturhaus wichtig ist. Sie zeigen mit dem bisher erreichten Stand in dem Objekt, dass sich ein gemeinsames Anpacken lohnt. Bleibt zu wünschen, dass sich auch für das Roadmovie genügend Geldgeber finden und das Projekt durchgezogen werden kann.

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