Plessaer Kulturhaus wurde zur Kreativwerkstatt

Das Plessaer Kulturhaus war am Samstag bereits zum zweiten Mal Veranstaltungsort für den Kreativmarkt, der inzwischen auf dem besten Wege ist, sich zu einem Markenzeichen zu entwickeln.

Kreativmarkt 2010 Foto: Heinz Hirschfeld Lausitzer Rundschau

Philipp aus Gröden haben es die Laubsägearbeiten angetan. Gemeinsam mit Matthias Voigt aus Finsterwalde sägte er einen kleinen Weihnachtsbaum aus.
Foto: Heinz Hirschfeld / Lausitzer Rundschau

Claudia Drews und Carola Meißner, Organisatoren der Veranstaltung und Mitglieder des Kulturvereins Plessa, zählten 39 Hobbykünstler und Kunsthandwerker, die ihre Arbeitsergebnisse einem breiten Publikum präsentierten und in kleinen Workshops, die Besucher zum Mitbasteln animierten. Die Aussteller kamen nicht nur aus Plessa und Umgebung, sondern auch aus dem Erzgebirge, dem Oderbruch, sowie den alten Bundesländern.
 
Plessas Bürgermeister Gottfried Heinicke (CDU), gab in seiner Eröffnungsansprache das Versprechen ab, den Plessaer Kreativmarkt weiterzuentwickeln, und verkündete mit dem 4.November 2011 schon den nächsten Termin. Claudia Drews kündigte an, das räumliche Konzept für den Kreativmarkt zu überdenken, da die Organisatoren noch mehr Ausstellern die Möglichkeit geben möchten, sich zu präsentieren.
 
Carsten Breitmoser aus Gröden, einer von Hunderten Besuchern, kam mit Ehefrau und Kindern nach Plessa. »Wir haben aus der Rundschau erfahren, dass heute hier ein Kreativmarkt stattfindet.Die vielen Anbieter und Mitmachmöglichkeiten sind genau das Richtige für unsere Familie. Daheim basteln wir sehr gern mit unseren Kindern«, verriet er.
 
Ein Hobbykünstler hatte sogar eine kleine Drechselbank mitgebracht. Rolf Schobert aus Hirschfeld, war mit gedrechselten Holzräuchermännchen vertreten. Gleich nebenan zeigte Jana Förster aus Gröditz, dass man aus Naturmaterial, mit etwas Kreativität sehr viel mehr machen kann, als zunächst gedacht. In ihrem gut besuchten Workshop stellte sie mit Besuchern aus alten Eierkartons, klein gehäckselten Pflanzen, und Wasser, eine modellierbare Masse her.

 

Beim Kreativmarkt entstanden daraus Teelichthalter. Sie hatte aber mit Vasen, Schalen, Dekorationsgegenständen und sogar Tapeten, noch ganz andere Erzeugnisse mitgebracht. Seit zwei Jahren lebt sie als Künstlerin davon.
 
Mit seinen Badregalen aus Marmor faszinierte Maschinenbauer Uwe Kullrich aus Plessa viele Interessenten. »Als Plessaer bin ich an die Organisatoren herangetreten, ob ich mein Hobby nicht hier präsentieren kann. Vor allem die Atmosphäre im Kulturhaus ist einmalig«, meinte er.
 

Auch der Finsterwalder Tischler Matthias Voigt war auf dem Kreativmarkt mit seinen Holzkunstgegenständen vertreten. Er holt sich seine Anregungen aus der Natur. Als guter Beobachter verwertet er noch so manches Stück Holz, das für andere Abfall ist. »Da das Holz eines Fliederastes eine verblüffend ansprechende Farbe hat, lässt sich aus einem kleinen Stück immer noch ein Kugelschreiber machen. Für andere Zeitgenossen längst Brennholz, kann der trockene Ast eines Apfelbaumes noch zur Dekoratin an einer Obstschale werden«, sagt er. So wundert es nicht, dass viele Besucher sich in den Workshops von Matthias Voigt Anregungen holten.                                                              

Quelle: Lausitzer Rundschau, Heinz Hirschfeld


Das EEF-Video finden Sie hier: http://www.ee-fernsehen.de/archiv/Kreativmarkt_Plessa-1696.html

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