Musikalben
Rue Lascar - Album

Wo genau die Geschichte von RUE LASCAR begann, lässt sich heute schwer sagen.

War es in den 70ern, als der kleine Matthieu de Harp seine Tante (eine ehemalige Kabarett-Sängerin) immer wieder bat, ihm ihre Chansons vorzusingen, während irgendwo im tiefsten Süddeutschland der kleine Dietmar Roth seiner Mutter die Geige klaute, um herauszufinden, wie man so schöne Melodien aus einem so seltsamen Instrument hervorzaubert? Oder war es in den 80ern, als der siebenjährige Boris Kontorowski unter den scharfen Augen seines Vaters, einem Musik-Professor, seine Liebe zum Jazz entdeckte, während auf der anderen Seite der Welt Lenjes Robinson bereits mit Bo Diddley durch die USA tourte und sich in den Jazzclubs von New York einen Namen machte? Oder war es in den 90ern, als Witek Niedziejko sich nach vielen Jahren in einer polnischen SkaPunk-Band dem Freejazz und der Neuen Musik zuwandte, Matthieu de Harp seine erste Swing-Band auf Mallorca gründete, Lenjes Robertson der Liebe wegen nach Berlin zog und Boris Kontorowski erfreut feststellte, dass er außer Piano auch virtuos Gitarre spielen kann?


Vielleicht war es 2008, als sich all diese unterschiedlichen Musiker in einer dunklen Kaschemme im Osten Berlins über den Weg liefen und feststellten, dass sie eines gemeinsam haben: Die Liebe zu einer Musik, die alles sein darf, bloß nicht langweilig.

Sie kombinierten ihr gemeinsames Faible für Swingmusik und Delta-Blues mit den musikalischen Hintergründen der einzelnen Bandmitglieder und heraus kam RUE LASCAR: Eine Band, die es auf unnachahmliche Weise schafft, französische Chansons, amerikanischen Delta-Blues, Gansterlieder aus Odessa und 20er-Jahre-Swingmusik zusammenzubringen.
RUE LASCARS musikalische Vielfalt, Virtuosität und enthusiastische Spielfreude sorgen seitdem für bejubelte Konzerte, welche Menschen zusammenbringen, die sich sonst vielleicht nie begegnen würden. Ob Yuppie aus Berlin-Mitte, Angstellter aus San Francisco, Busfahrer aus Ivry-sur-Seine oder Psychoanalystin aus St. Petersburg: Zu RUE LASCAR tanzen sie gemeinsam – getreu dem Motto der Band: „Manouche und Musette For The People!“

Im September 2012 produzierten Rue Lascar im Kulturhaus Plessa ihr neues Album. Die Postproduktion ist gegenwärtig in der Endphase, so dass in Kürze das Album veröffentlicht wird. Vorab gibt es einen musikalischen Vorgeschmack:

 

Sollten Sie sich auch für Film- und Musikaufnahmen im Kulturhaus Plessa interessieren, finden Sie hier weitere Fotos und Informationen zu den Räumlichkeiten.

 
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